Schulungszentrum West - Gruppe Rudolfsheim-Fünfhaus

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13.Mär.2020 11:16

Coronavirus: Sorglosigkeit gefährdet Risikogruppen

COVID-19, die Erkrankung am Coronavirus ist derzeit in aller Munde, doch einiges wird gerne ignoriert:

Jüngere Menschen erkranken nur selten schwer an COVID-19 – darum fühlen sich einige von ihnen kaum betroffen und nehmen den Ausbruch auf die leichte Schulter.

Das kann gefährlich werden – vor allem für ältere Personen und Risikogruppen.

Daher ein klarer Appell an die jüngere Generation:
Zeigt euch mit gefährdeten Personen solidarisch und schützt diese!


Wer verhindert, sich selbst anzustecken, bleibt nicht nur gesund, sondern schützt auch die, für die das Risiko eines schweren Verlaufs deutlich höher ist.
Das gilt auch, wenn man selbst keinen engeren Kontakt zu älteren Menschen oder anderen gefährdeten Personen hat.

Zu den gefährdeten Gruppen gehören Herzkranke, Diabetiker, Menschen mit chronischen Lungenkrankheiten wie Asthma und Menschen mit schwachem Immunsystem.

Fakt ist: Ob jung oder alt – je mehr Menschen sich insgesamt infizieren, desto schneller breitet sich das Virus aus und umso größer wird das Risiko, dass auch viele Senioren und andere gefährdete Personen sich anstecken und schwer erkranken.

Angesichts der derzeit noch vergleichsweise niedrigen Fallzahlen in Österreich unterschätzen leider noch immer viele die Situation. Tatsächlich steigen die Infektionszahlen aber auch hierzulande recht schnell.

Experten weisen darauf hin, dass ältere Personen und andere Risikogruppen Schutzmaßnahmen besonders ernst nehmen sollten.

Auch mehr Distanz zu den Lieben kann schützen, so sollten Enkel ihre Großeltern in Zeiten der Pandemie besser nicht besuchen – auch wenn es schwer fällt.

Ziel aller Maßnahmen ist, die Infektionszahlen zu reduzieren, damit das Gesundheitssystem nicht überlastet wird und Menschen wegen einer schlechteren Versorgung sterben.

Gerade wenn zu Beginn einer Epidemie nicht entschlossen gehandelt wird, gerät die Lage rasch außer Kontrolle.
Grund ist, dass ein Infizierter nach derzeitigem Wissensstand ohne Schutzmaßnahmen durchschnittlich zwei bis drei Personen ansteckt.

Das bedeutet: Ungebremst kann ein einzelner Patient bei einer durchschnittlichen Infektionsrate von 2,5 Angesteckten und einer Infektionskette von zehn Schritten fast 10.000 Infizierte nach sich ziehen.



 

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